Oestersötebier (Satire)

oesterstebiertransWelche Aufregung. Muffelwild (oder zahm) in der Haard. Das darf nicht sein. Ok, soweit so gut. Die untere Jagdbehörde des Kreises Recklinghausen gab den Befehl zum Abschuss, nachdem festgestellt wurde das Muffelwild bis zum 31. Januar jagdbar ist. Es ist von Wildschafen die Rede. Dann, nach einer Drückjagd, wurde an einem erlegten Wildschaf eine Ohrmarke entdeckt, also doch nicht wild, sondern zahm und anhand von veränderten Hufen (Klauen) wurde vermutet das es sich um auch noch kranke Tiere handelt, aber das wurde schließlich von Veterinären nicht bestätigt. Stimmt, zahmes Wild darf nicht wildern und da gutes zureden nicht hilft, wieder in Stall zurückzukehren, muss geschossen werden. Nun ist der 31. Januar vorbei und es sollen noch weiter zahme, wilde Mufflonschafe in der Haard ihr Unwesen treiben. Sie haben Glück gehabt und -- man vermutet das es sich um männliche Tiere handelt und dadurch eine unkontrolliert Vermehrung nicht stattfinden kann, außer so ein Widder vergewaltigt ein Hausschaf. Was ist das denn dann. Ein muffeliges Hausschaf, hm..

Ok, aber keine Sorge. Der Wolf hat sich schon Teile von Nordrhein Westfalen gesichert und wandert weiter Richtung Süden, kommend aus Ostwestfalen und wird kurz über lang auch feststellen das es jagdbares zahmes Wild in der Haard gibt und damit dieses Problem, welches die untere Jagdbehörde mit den Mufflons hat, lösen, und der Wolf hat Glück, denn er steht unter Schutz und darf nicht bejagd werden. Schöne Natur!

In alter Freundschaft, euer Oestersötebier


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