Oestersötebier (Satire)

windraeder waldDie Diskussion zum Thema Ausweisung von Windvorrangzonen war sehr lebhaft und dauerte am Donnerstagabend länger als eine Stunde. Doch am Ende führte Bürgermeister Bodo Klimpel die Diskussionsstränge zusammen, so dass der Rat einstimmig beschloss, die Planung und Ausweisung von Konzentrationszonen für Windenergieanlagen einzuleiten. Grundlage dafür soll die seit Sommer letzten Jahres bekannte Potenzialflächenanalyse des Büros Freese sein. Außerdem war es der Politik wichtig, die Vorgaben des seit Februar 2017 gültigen Landesentwicklungsplans zu berücksichtigen und gleichzeitig auch die Planungen mit dem Regionalverband Ruhrgebiet (RVR) abzustimmen. Außerdem müssen die erforderlichen Haushaltsmittel für das Jahr 2018 bereitgestellt werden. Mit diesem Votum wird nach Auffassung großer Teile der Politik sowie der Verwaltung in nächster Zeit kein Windrad verhindert werden können. Der Rat verspricht sich aber nun, zumindest langfristig mehr Steuerungsmöglichkeiten zu haben. Entscheidend soll für das weitere Vorgehen sein, größtmögliche Rechtssicherheit zu erzielen.

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