Oestersötebier (Satire)

oesterstebiertransJeder Bürger, Ausnahmen bestätigen die Regel, haben eine Anschrift unter der sie wohnhaft sind. Diese Adresse ist der Schlüssel für erfreuliches, aber auch unerfreuliches. Zeitungen, Zeitschriften, Liebesbriefe, Rechnungen, Kündigungen, Gewinnmitteilungen, Kontoauszüge, Werbung, Pakete, Briefe von Freunden und Angehörigen erreichen den Adressaten. Aber auch andere Dinge finden den Weg dorthin. Bittsteller, Überzeugungstäter, Polizei, Gerichtsvollzieher und längst vergessene Freunde und Freundinnen. Dies alles ist seit Jahrhunderten die Routine des Menschlichen Daseins. Nun aber ist seit Jahren noch etwas dazu gekommen was auch eine gewisse Organisation von Nöten macht. Seit dem es Computer und Internet gibt, können auch Nachrichten durch Knopfdruck tausende von Kilometer in Bruchteilen von Sekunden verschickt werden. So, und hier beginnt das Problem. Was nützt eine schriftliche Nachricht die dann der Empfänger nicht liest. Der Absender verlässt sich darauf und wartet. Nach 3 Tagen schickt er auf dem gleichen Weg eine Erinnerung und nach weiteren 3 Tagen in denen er immer noch keine Antwort bekommen hat, greift der Antwortheischende zum Telefon und wenn er Glück hat, bekommt er nun sofort die Antwort, oder aber was auch immer wieder in dieser kommunikativen Welt passiert, er landet in eine Warteschleife. Das alles regt auf. Einige werden jetzt mit dem Kopf schütteln und bemerken das dies ja wohl bekannt ist und zum Alltag gehört. Ich sage, das muss es aber nicht. Zu jeder Wohnung gehört ein Briefkasten in dem die Briefpost vom Briefzusteller eingeworfen wird. Jeden Tag wissen wir das dies in ungefähr der gleichen Zeit passiert, und der Gang zum Briefkasten lässt uns nachschauen, ob da Post angekommen ist. Das ist jedem Wohnungsbesitzer in Fleisch und Blut übergegangen. An diese Mailpostfach haben sich die meisten noch nicht gewöhnt, dabei sollte auch hier, wenigsten, einmal am Tag nachgeschaut werden ob das etwas eingetrudelt ist. Meistens ist es ja Werbung, aber egal. Sobald der Computerbesitzer eine e-Mail Adresse hat sollte er auch Verantwortung zeigen sich um diese zu kümmern.
Zu 80% der e-Mail Besitzer funktioniert das auch, solange nur eine Mailadresse existiert. Es gibt viele Gründe nicht nur eine Mailadresse zu haben, welches aber den Aufwand der Kontrolle erheblich erschwert, wenn es da nicht Hilfsmittel geben würde die einem hier wirklich behilflich sind.
um auf die eingangs erwähnte Wohnadresse zurückzukommen, hieß das ja, bei mehr als einer Wohnadresse das ich zu den entsprechen Briefkästen gehen müsste um dies zu leeren. In der Welt der Computer lassen wir uns bedienen, denn diese Arbeit übernehmen hervorragend sogenannte Mailbrowser.
Sobald der Rechner eingeschaltet ist und der Mailbrowser geöffnet wird, browst dieser los und holt mir in meinen Postfächern die Post ab. Da sage noch mal einer das dies nicht komfortabel ist. Aber leider wird dieser Luxus, der im Übrigen nichts koste, ignoriert und viele wichtige Mails gehen dadurch verloren oder erreichen verspätet den Adressaten. Ich danke hierbei an die die vielen info@xxxxx, oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Mails, oder aber auch die Mailjunkis die der Meinung sind ihre Mailadresse genauso häufig zu ändern wie das Bankkonto, oder die Freundin. Wenn sich zum Beispiel die Telefonnummer ändert, was ja vorkommen kann, dann ist jeder bemüht diese geänderte Nummer allen mitzuteilen. Die Erkenntnis dies auch bei einer Mailadresse zu tun hat noch nicht gegriffen, schade, denn auch hier könnte auf einem Schlag eine Mail an die Kontaktadressen geschickt werden mit diesem Hinweis, obwohl auch hier die neue Adresse sofort bei dem Empfänger automatisch den Weg in dessen Adressbuch findet. So einfach kann das sein. Warum schreibe ich das, wird sich mancher fragen, weil ich mich immer wieder aufs neue darüber aufrege, da eben diese Info-Mailadressen oder auch Vereins-Mailadressen ignoriert werde. Dann lasst es doch.
In alter Frendschaft euer Oestersötebier

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