Oestersötebier (Satire)

oesterstebiertransIn der Nachbarschaft ist eine Stadt hellwach. Sie hat in Sachen Marketing die Uhr im wahrsten Sinne schlagen hören und sich etwas einfallen lassen. Um das Einkaufsverhalten in der Innenstatt zu erforschen, hat sie kurzerhand, versuchsweise die Parkgebühren an Samstagen ausgesetzt. Nun hat das Ergebnis gezeigt das an Samstagen die Innenstatt voller geworden ist und die Kauflust gestärkt wurde. War das nicht abzusehen? Auf Grund dieser Erkenntnis werden nun in dieser innovativen Nachbarstatt die Parkautomaten an Samstagen abgeschaltet. In dieser Stadt am See, in der es seit Jahren ein Ärgernis ist, das es zu einem Käuferschwund gekommen ist, und diesen Käuferschwund mit einer Parkplatzbewirtschaftung entgegentreten will mit weniger Autos in der Stadt und anstatt den Käufern wohlgefällig zu sein, diese Käufer weiterhin durch Reduzierung von freiem Parkraum verscheucht. Gerade Städte in ländlichen Gegenden sollten an ihre Bevölkerung denken die auch Bürger dieser Städte sind, aber eben mit einem Auto zum einkaufen fahren müssen. Und attraktiver Städte mit Flair sollten daran denken das es außer der Stammkundschaft auch sogenannte Touristen gibt die gerne einen Stadtbummel unternehmen und auch den einen oder anderen Taler in der Stadt lassen, soweit sie die Möglichkeit bekommen auch ihr Transportmittel ohne Einschränkungen abzustellen. Mal den Blick heben und über den Tellerrand schauen, wie machen es die Nachbarn, denn die haben gemerkt wo der Hammer hängt.
In alter Freundschaft, euer Oestersötebier.

Kurznachrichten

See-News 11/2019 erschienen
Samstag, 28. September 2019
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