Oestersötebier (Satire)

logo oesterstebiertransDa wohne ich nun weit weg von der Innenstadt in dieser Flächengemeinde Haltern am See und die einzige Verbindung zur City wäre der Bus, oder wenn zur Verfügung ein Auto, Fahrrad, Taxi oder ein freundlicher Nachbar der mich mal mitnimmt. Bisher war es so, das ich, wenn ich Bargeld benötigte in die örtliche Bankfiliale gegangen bin, dort an den Geldautomaten und bekam mein Geld ausbezahlt. Dies soll nun nicht mehr sein. Aber auf der anderen Seite frage ich mich, wofür brauche ich in meinem Ort Bargeld? Was soll ich mir dafür kaufen? Zwar gibt es hier einen Dorfladen, aber bei dem kann ich auch mit einer Kreditkarte kaufen. Auch meinen Bedarf für den Garten bekomme ich mit Kreditkarte bezahlt. Sogar in dem Bauernladen ist es möglich mit der Kreditkarte zu bezahlen.
Wenn ich dann mal zu einem Friseur muss, dann nehme ich den Bus, bezahle meine Fahrkarte mit der Kreditkarte, oder mit meinem Smartphone auf dem ich meine Karte, die ich online erstanden habe. Bin ich dann in der Stadt, habe ich die Möglichkeit zu der Bank meines Vertrauens zu gehen und dann dort aus dem Geldautomaten mein Bargeld zu bekommen.
Meine Einkäufe tätige ich per Internet, denn da brauche ich auch kein Bargeld. Handwerkerrechnung lasse ich per Lastschrift abbuchen. Ich brauche den persönlichen Service einer Bank nicht.
Nun bin ich ein Mensch der keine Angst vor der digitalen Welt hat, aber wie verhalten sich all die anderen Menschen die sich mit Internet und Co. schwer tun.
Wenn es nur um die Beschaffung von Geld geht, würde sich ja anbieten das sich die beiden Großbanken zusammen tun und gemeinsam einen Geldautomaten in den Ortschaften betreiben.  Es geht auch noch anders so wie hier in Schönfeld in Sachsen:Süddeutsche Zeitung

In alter Freundschaft, euer Oestersötebier

logo oesterstebiertransDie Mobilität ist die eine Sache, aber die Mobilität auch entsprechend einzusetzen und zu fördern, eine Andere. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern das es vor einigen Jahren eine Initiative in Haltern gab, die sich zur Aufgabe gestellt hatte einen Bürgerbus für die Fläche in Haltern zu etablieren. Diese Initiative hatte schon sehr früh erkannt das es nötig ist, gerade in der Flächengemeinde Haltern am See, einen Bürgerbus anzubieten der die Entfernungen der Ortsteile mit der Infrastruktur der Stadtmitte zu Verbinden. Der Flächengedanke ist gescheitert an den Wirtschaftlichen Überlegungen des öPNV, und wurde auf das innerstädtische Angebot eines Bürgerbusses beschränkt. Nun Ist Haltern am See Mitglied geworden im „Zukunftsnetz Mobilität NRW“. Wenn diese Idee sich auch in Haltern am See durchsetzt, müsste es ja wieder möglich sein, ohne wirtschaftliche Abhängigkeit, ein Bürgerbuskonzept für die echte Fläche der Flächengemeinde Haltern am See zu entwickeln. Die Ampeln müssten auf Gelb stehen.

In alter Freundschaft, euer Oestersötebier

logo oesterstebiertransBonpflicht bedeutet,  dass der Händler seit dem 1. Januar 2020 verpflichtet ist, nach jedem Kauf dem Kunden ein Stück Papier in die Hand zu drücken welches in der  Kasse ausgedruckt wurde. Und nun? Der Kunde schmeißt das Stück Papier weg, egal wohin, obwohl es Sondermüll  ist. Der Kunde würde diesen Bonbeleg eventuell nur dann brauchen, als Garantiebeleg oder Umtauschbeleg. Diese Art von Beleg kommt  aber wohl weniger oft vor. Die Frage ist, wo besteht die Rechtssicherheit gegenüber der Finanzbehörde von Seiten des Händlers wenn er selber keine 1:1 Bonkopie hat, sondern wie immer schon in der Vergangenheit nach der täglichen Kassenabrechnung einen Ausdruck über die Kasseneinahmen für die Steuerakten abheftet. Das heißt neben der digitalen Speicherung der Geldbewegungen gibt es immer noch am Geschäftstagesende den Papierausdruck. Frage, wem hilft und nutzt dieser unnötiger Pflichtausdruck für den Kunden in 90 % der Geschäftsvorgänge? Warum diese unnütze Müllproduktion von Sondermüll (Thermopapier)? Ich werde alle mir vom, Händler verpflichtend übergebenen Kassenbons sammeln und dann zum Finanzministerium nach Berlin schicken, da ich nicht gewillt bin diese Kassenbons als  Müll oder Sondermüll zu entsorgen. Dies ist mir das Porto wert. Ich habe auch schon auf den Theken von Händlern Dosen stehen sehen in denen dann die Bons gesammelt werden, und hoffentlich auch nach Berlin geschickt werden. Schön wäre es. Hier die Adresse des Bundesministeriums der Finanzen: Wilhelmstraße 97, 10117 Berlin
In alter Freundschaft, euer Oestersötebier

logo oesterstebiertransSeit März dieses Jahres befinde ich mich mit meiner Frau, sowie vielen unser Bekannten im gleichen Alter,  in einer selbstaufgelegten Quarantäne, da wir altersbedingt zur Risikogruppe  der Empfänger von Coronaviren  gehören. Am Anfang haben uns die Kinder mit Lebendsmittel  versorgt , damit wir nicht selber einkaufen mussten und uns da der Gefahr der Ansteckung aussetzen müssen. Unsere Enkelkinder wurden darauf hingewiesen sich von Opa und Oma fernzuhalten, und wir konnte sie auch nur durchs Fenster beobachten und uns zuwinken. Gemeinsame Frühstücke haben wir per Internet und Skyp durchgeführt. Auch gehörten wir zu den ersten die mit Hilfe eines Schnittbogens, der Zeitschrift Burda, Gesichtsmasken für uns und unseren Kindern selber geschneidert haben. Wir hatten auch keine Sorge das wir während dieser Schutzmaßnahmen verhungern, verdursten und keine Hygieneartikel mehr bekommen könnten. Wir brauchten nicht „hamstern“. Mit der Zeit wurde ja dann die Maskenpflicht ausgerufen und wir trauten uns dann wieder einmal in der Woche in den Supermärkten zum Einkauf unter Einhaltung der Sicherheit. Wir waren nach Monaten Stolz darauf Bewohner einer Stadt zu sein die Im Kreis zu den ersten Coronafreien Städten gehörten, denn wir haben mit dazu beigetragen, sowie viel andere die Dem Aufruf gefolgt waren zu Hause zu bleiben und dadurch sich und andere zu schützen. Dann wurden die Beschränkungen gelockert. Und eine Reisetätig ins Ausland begann. Auch die Veranstaltungen von Festen und Party wurden gelockert. Das Ergebnis: „ Seit dem 29.07.2020 gibt es wieder zwei Coronainfizierte in Haltern am See.“ Es sollen Reiserückkehrer sein. Uns stimmt das traurig das wir die Zurückhaltung geübt haben, jetzt wieder in die Gefahr der Ansteckung versetzt werden. Wir werden erst wieder durchatmen, im wahrsten Sinne des Wortes, wenn es einen sicheren Impfstoff gibt und wir uns impfen lassen können. Erst dann werden wir vorsichtig wieder zum dem gewohnten noch nicht vergessenen Tagesabläufen zurückkehren und auch wieder die eine oder andere Kurzreise innerhalb Deutschlands durchführen. Bis dahin gilt mein Wunsch: „Bleibt gesund!“
In alter Freundschaft, euer Oestersötebier

logo oesterstebiertransDie Stadt Haltern soll ja nun einen neuen Namen bekommen „ Haltern am Windrad“, denn es hat sich herausgestellt, das aus den Gegenden von Deutschland, da wo es keine Windräder gibt, die Menschen ganz scharf darauf sind, sich diese außergewöhnlichen, Industrieanlagen anzusehen. Sie sind immer wieder erstaunt wie sich diese Riesen so harmonisch mit der Landschaft vereinen und durch ihre Bewegung ein immer wieder neues Bild vermitteln. Nun wird der Windradtourismus noch ein weiteres Highlight bekommen. Das größte, das stärkste, das sich am langsamsten drehende Windrad. Eine Aussichtsplattform in der Nähe des „Cafés zum Windrad“ wird den Touristen einen Ausblick ermöglichen, wie sich das rekordverdächtige Windrad mit einer weiteren Landmarke, einem Kirchturm, in einer Linie ergänzt. Hier scheint es dem Erbauer gelungen zu sein ein Gesamtkunstwerk umzusetzen. Übrigens, die Spezialität des sich in der Nähe befindliche Cafés, der Riesenwindbeutel ist für die Kuchengourmets ein Leckerbissen. Ein Busparkplatz wird das ganze Ambiente abrunden. Achja, hätt ich bald vergessen zu erwähnen. Das Verwaltungsgericht aus Münster wird zur großen Einweihung des Windrades eingeladen.

Novemberbrief KAB

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Samstag, 21. November 2020
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