Oestersötebier (Satire)

logo oesterstebiertransDie Mobilität ist die eine Sache, aber die Mobilität auch entsprechend einzusetzen und zu fördern, eine Andere. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern das es vor einigen Jahren eine Initiative in Haltern gab, die sich zur Aufgabe gestellt hatte einen Bürgerbus für die Fläche in Haltern zu etablieren. Diese Initiative hatte schon sehr früh erkannt das es nötig ist, gerade in der Flächengemeinde Haltern am See, einen Bürgerbus anzubieten der die Entfernungen der Ortsteile mit der Infrastruktur der Stadtmitte zu Verbinden. Der Flächengedanke ist gescheitert an den Wirtschaftlichen Überlegungen des öPNV, und wurde auf das innerstädtische Angebot eines Bürgerbusses beschränkt. Nun Ist Haltern am See Mitglied geworden im „Zukunftsnetz Mobilität NRW“. Wenn diese Idee sich auch in Haltern am See durchsetzt, müsste es ja wieder möglich sein, ohne wirtschaftliche Abhängigkeit, ein Bürgerbuskonzept für die echte Fläche der Flächengemeinde Haltern am See zu entwickeln. Die Ampeln müssten auf Gelb stehen.

In alter Freundschaft, euer Oestersötebier

logo oesterstebiertransSeit März dieses Jahres befinde ich mich mit meiner Frau, sowie vielen unser Bekannten im gleichen Alter,  in einer selbstaufgelegten Quarantäne, da wir altersbedingt zur Risikogruppe  der Empfänger von Coronaviren  gehören. Am Anfang haben uns die Kinder mit Lebendsmittel  versorgt , damit wir nicht selber einkaufen mussten und uns da der Gefahr der Ansteckung aussetzen müssen. Unsere Enkelkinder wurden darauf hingewiesen sich von Opa und Oma fernzuhalten, und wir konnte sie auch nur durchs Fenster beobachten und uns zuwinken. Gemeinsame Frühstücke haben wir per Internet und Skyp durchgeführt. Auch gehörten wir zu den ersten die mit Hilfe eines Schnittbogens, der Zeitschrift Burda, Gesichtsmasken für uns und unseren Kindern selber geschneidert haben. Wir hatten auch keine Sorge das wir während dieser Schutzmaßnahmen verhungern, verdursten und keine Hygieneartikel mehr bekommen könnten. Wir brauchten nicht „hamstern“. Mit der Zeit wurde ja dann die Maskenpflicht ausgerufen und wir trauten uns dann wieder einmal in der Woche in den Supermärkten zum Einkauf unter Einhaltung der Sicherheit. Wir waren nach Monaten Stolz darauf Bewohner einer Stadt zu sein die Im Kreis zu den ersten Coronafreien Städten gehörten, denn wir haben mit dazu beigetragen, sowie viel andere die Dem Aufruf gefolgt waren zu Hause zu bleiben und dadurch sich und andere zu schützen. Dann wurden die Beschränkungen gelockert. Und eine Reisetätig ins Ausland begann. Auch die Veranstaltungen von Festen und Party wurden gelockert. Das Ergebnis: „ Seit dem 29.07.2020 gibt es wieder zwei Coronainfizierte in Haltern am See.“ Es sollen Reiserückkehrer sein. Uns stimmt das traurig das wir die Zurückhaltung geübt haben, jetzt wieder in die Gefahr der Ansteckung versetzt werden. Wir werden erst wieder durchatmen, im wahrsten Sinne des Wortes, wenn es einen sicheren Impfstoff gibt und wir uns impfen lassen können. Erst dann werden wir vorsichtig wieder zum dem gewohnten noch nicht vergessenen Tagesabläufen zurückkehren und auch wieder die eine oder andere Kurzreise innerhalb Deutschlands durchführen. Bis dahin gilt mein Wunsch: „Bleibt gesund!“
In alter Freundschaft, euer Oestersötebier

logo oesterstebiertransDie Stadt Haltern soll ja nun einen neuen Namen bekommen „ Haltern am Windrad“, denn es hat sich herausgestellt, das aus den Gegenden von Deutschland, da wo es keine Windräder gibt, die Menschen ganz scharf darauf sind, sich diese außergewöhnlichen, Industrieanlagen anzusehen. Sie sind immer wieder erstaunt wie sich diese Riesen so harmonisch mit der Landschaft vereinen und durch ihre Bewegung ein immer wieder neues Bild vermitteln. Nun wird der Windradtourismus noch ein weiteres Highlight bekommen. Das größte, das stärkste, das sich am langsamsten drehende Windrad. Eine Aussichtsplattform in der Nähe des „Cafés zum Windrad“ wird den Touristen einen Ausblick ermöglichen, wie sich das rekordverdächtige Windrad mit einer weiteren Landmarke, einem Kirchturm, in einer Linie ergänzt. Hier scheint es dem Erbauer gelungen zu sein ein Gesamtkunstwerk umzusetzen. Übrigens, die Spezialität des sich in der Nähe befindliche Cafés, der Riesenwindbeutel ist für die Kuchengourmets ein Leckerbissen. Ein Busparkplatz wird das ganze Ambiente abrunden. Achja, hätt ich bald vergessen zu erwähnen. Das Verwaltungsgericht aus Münster wird zur großen Einweihung des Windrades eingeladen.

logo oesterstebiertransBonpflicht bedeutet,  dass der Händler seit dem 1. Januar 2020 verpflichtet ist, nach jedem Kauf dem Kunden ein Stück Papier in die Hand zu drücken welches in der  Kasse ausgedruckt wurde. Und nun? Der Kunde schmeißt das Stück Papier weg, egal wohin, obwohl es Sondermüll  ist. Der Kunde würde diesen Bonbeleg eventuell nur dann brauchen, als Garantiebeleg oder Umtauschbeleg. Diese Art von Beleg kommt  aber wohl weniger oft vor. Die Frage ist, wo besteht die Rechtssicherheit gegenüber der Finanzbehörde von Seiten des Händlers wenn er selber keine 1:1 Bonkopie hat, sondern wie immer schon in der Vergangenheit nach der täglichen Kassenabrechnung einen Ausdruck über die Kasseneinahmen für die Steuerakten abheftet. Das heißt neben der digitalen Speicherung der Geldbewegungen gibt es immer noch am Geschäftstagesende den Papierausdruck. Frage, wem hilft und nutzt dieser unnötiger Pflichtausdruck für den Kunden in 90 % der Geschäftsvorgänge? Warum diese unnütze Müllproduktion von Sondermüll (Thermopapier)? Ich werde alle mir vom, Händler verpflichtend übergebenen Kassenbons sammeln und dann zum Finanzministerium nach Berlin schicken, da ich nicht gewillt bin diese Kassenbons als  Müll oder Sondermüll zu entsorgen. Dies ist mir das Porto wert. Ich habe auch schon auf den Theken von Händlern Dosen stehen sehen in denen dann die Bons gesammelt werden, und hoffentlich auch nach Berlin geschickt werden. Schön wäre es. Hier die Adresse des Bundesministeriums der Finanzen: Wilhelmstraße 97, 10117 Berlin
In alter Freundschaft, euer Oestersötebier

logo oesterstebiertransIn der vorigen Woche klingelte ganz aufgeregt Nachbar Franz an und teilte mir mit das er, mich eigentlich anrufen wollte, aber das Telefon funktioniert nicht. Dann hätte er versucht mir eine Mail zu schicken, aber auch das ging nicht und als er dann verzweifelt um sich zu beruhigen den Fernseher eingeschaltet hatte, kam  kein Bild und kein Ton, nur rauschen. Und in seiner Panik kam er dann zu mir gerannt, als er dann auch noch merkte dass sein Radio auch kein Mucks machte. Welch Katastrophe hatte uns da heimgesucht. Und dann war ja auch noch kurz vorher diese Frederike als Heimsuchung über das Dorf gestürmt. "Siechste, Oestersötebier, das haben wir nun davon, wie kann man nur eine solch wichtige Kommunikationsleitung wie diese Glasfaser, an der nun fast das ganze Dorf mit seinen 2400 Einwohner mit der Telefon, Fernseh, Rundfunk und Internetversorgung angeschlossen ist, mit einer 1400 Meter langen Glasfaserfreileitung entlang an einem Wäldchen, an das Globale Digitale Netz anbinden, das musste ja in die Hose gehen, nun stehen wir da und wir sind vom Rest der Welt ausgeschlossen", ließ Franz, in der Haustür stehend, nach Luft ringend, seinen Frust los. Er holte tief Luft, und das war für mich die Gelegenheit im beruhigend zu sagen, das dieses Szenario noch nicht eingetreten sein kann, da wir noch nicht an der Glasfaserversorgung angeschlossen sind. Noch ist alles .gut. Es muss was anderes bei dir sein. Hast du eventuell einen Stromausfall. " Aber dann könnte ich doch trotzdem noch telefonieren", antwortete er mir.. "Nein",erwiderte ich; "seitdem wir auch über das Internet telefonieren funktioniert das nicht mehr so wie zu der analogen Telefoniererei da lieferte die "Post" noch den Strom unabhängig von der örtlichen Stromversorgung mit. Und es konnte auch bei Stromausfall telefoniert werden."
Es war gut so, einmal mit Franz darüber gesprochen zu haben. Ach ja, es war wirklich nur eine Sicherung die bei ihm raus geflogen war.
Aber dennoch frage ich mich heute, wieso damals, im Zuge der ISDN- Telefonversorgung das in den Boden gelegte Kabel nicht in einem Leerrohr verlegt wurde. In dem damaligen Genehmigungsverfahren hätte dieses Leerrohr, mit entsprechenden weiteren Kapazitätsreserven zur Verpflichtung des Bauträgers gemacht werden müssen. Aber nun müssen wir wieder mit einer hochbrisanten Freileitung leben......

In alter Freundschaft, euer Oestersötebier

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