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maigangwandern1 2019Die Maigangwanderer / Foto: M.B.Der diesjährige Maigang des Heimat- und Schützenvereins startete gegen 17 Uhr vom Dorfplatz in Hullern aus, Richtung Hullerner Stausee. Einige Bierpausen sorgten für gute Stimmung zu der nicht zuletzt auch das Wetter beigetragen hatte. Es bleib trocken. Gegen 19 Uhr trafen die ca. 100 Maigänger dann an der Engbert-Scheune zum gemütlichen Beisammensein ein. Bei guter Discomusik und ließ sich auch gut tanzen, sodass die gemütliche Runde erst sehr spät in der Nacht zur Auflösung kam. Am nächsten Morgen, gegen 11 Uhr startete der musikalische Frühschoppen mit dem Spielmannszug Westfalenklang. Der Tambourmajor Willi Pötter hatte seine Mädels und Jungs wie immer gut im Griff. Um 12 Uhr wurden auch die Kinder belustigt, die sehr viel Spaß an den verschiedenen Angeboten hatten. Um 14 Uhr gab es dann Kaffe und Kuchen begleitet von Jürgen Rudolf mit seinem Blasorchester Hullern. Es war mal wieder ein erfolgreicher Maigang, der viel dazu beitrug gerade den einen oder anderen Neubürger kennen zu lernen und in die dörfliche Gemeinschaft zu integrieren.

asylkreis transparent logoDas Forum für Demokratie, Respekt und Vielfalt (https://forumdrv.de) organisiert am 11. Mai 2019 auf dem Marktplatz in Haltern am See eine Veranstaltung zur Europawahl. Es wird Infos geben, Diskussionen auch mit “offenem Mikro”, musikalische Flashmobs, Rockmusik und viele mehr.

Das vorläufige Programm sieht so aus:

  • 10.00 Uhr Musikalischer Auftakt mit der Rockband Ampless vom Halterner Rockbüro
  • 10.25 Uhr Begrüßung/Eröffnung (Ansprachen Wilhelm Neurohr/Herbert Bludau-Hoffmann)
    10.45 Uhr 10 Europa-Thesen: Statements, Informationen, u.a. mit „Pulse of Europe
  • 12.00 Uhr Musikalischer Flashmob(u.a. mit Chor Together u. a. )
    12.15 Uhr Europa-Rede (Jörg Eichenauer, Mehr Demokratie e. V. NRW)
  • 12.30 Uhr Beginn Talk-Runden („offenes Mikrofon/Dome-Talk) über Europa mit Bürgerinnen und Bürgern
  • 14.00/14.30 Uhr Schlussworte (David Schütz)

hausstuetzeFoto: Stadt HalternIn der späten Nacht herrschte Gewissheit: Um 23.20 Uhr fand die Feuerwehr am Mittwochabend einen Toten in der komplett ausgebrannten Dachgeschosswohnung an der Münsterstraße. Letztlich, so sagt Polizeisprecherin Ramona Hörst, müsse jetzt gerichtsmedizinisch geklärt werden, ob es sich um den 63-jährigen Wohnungsinhaber handelt, der vermisst worden ist. Vieles spreche aber dafür. Bis die Hilfskräfte am Mittwochabend den Toten bergen konnten, hatte das THW eine starke und aufwendige Konstruktion erstellt, um die Frontwand des stark beschädigten Hauses zu stützen. Anschließend wurden vom Erdgeschoss an nach oben hin die anderen Stockwerke abgestützt, so dass die Helfer ins Haus gehen konnten. Feuerwehr und THW waren bis morgens um 4.30 Uhr vor Ort. Am Donnerstagmorgen ist nun ein Statiker vor Ort, der darüber entscheidet, ob und wann noch weitere Personen in das Haus dürfen. Beispielsweise die anderen Bewohner, die natürlich bemüht sind, ihre persönliche Dinge und Unterlagen herauszuholen. Zunächst einmal hat Straßen NRW in Absprache mit der Stadtverwaltung eine großräumige Umleitung beauftragt, um den Schwerlastverkehr möglichst aus der Stadt herauszuhalten. Wie lange dieser Zustand bleibt, ist derzeit noch nicht abzusehen.

Ergänzung: 11.45 Uhr:
Der Bausachverständige empfiehlt nach seiner Einschätzung am Donnerstagmorgen, das abgebrannte Haus (Nr. 30) und auch das direkt angrenzende Haus Nr. 28 gesperrt zu lassen. Denn nach seiner Auffassung besteht beim Haus Nr. 30 nach wie vor Einsturzgefahr. Auch wenn das THW mehr als 50 Stützen eingebaut hat, kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich Decken oder Teile oder auch Reste des Dachstuhls lösen. Zudem könnten herunterfallende Dachziegel Probleme bereiten. In der Konsequenz bedeutet dies, dass das Betretungsverbot weiterhin bestehen bleibt. Aufgrund der nicht auszuschließenden Gefahren bleibt die Vollsperrung an der Münsterstraße bestehen. Denn es könne derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass der fließende Verkehr für Erschütterungen sorgt, die dann am kaputten Haus für weitere Probleme sorgen.

DachstuhlbrandFoto: Stadt HalternHeute 08.05.2019  kam die Meldung zu einem Großalarm bei der Feuerwehr: An der Münsterstraße - gegenüber des Dänischen Bettenlagers - brennt das Dachgeschoss eines Wohnhauses.
Update 11.30 Uhr: Das Feuer ist gelöscht, nun soll versucht werden, das Innere des Gebäudes mit einer Wärmebildkamera abzusuchen. Vorher allerdings muss noch ein Baufachberater schauen, ob es aus statischen Gründen überhaupt zu verantworten ist, in das schwer beschädigte Haus zu gehen. Wegen der hohen Temperaturen konnten die Feuerwehrleute nur von außen löschen.
Die Verantwortlichen haben per Sirene den Stadtalarm ausgerufen, so dass Vertreter aller Löschzüge im Einsatz waren. Zudem erhielten sie Unterstützung der Feuerwehr aus Wulfen, die mit einer weiteren Drehleiter und einem Löschfahrzeug mithalf. Großalarm bei der Feuerwehr: An der Münsterstraße 30 - gegenüber des Dänischen Bettenlagers - brennt seit etwa 9 Uhr das Dachgeschoss eines Wohnhauses. Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot vor Ort.Ein junger Mann, der dort wohnt, wir aktuell noch vermisst. Verkehrsteilnehmer sollten diesen Bereich an der Münsterstraße, die komplett gesperrt ist, weiträumig umfahren.

st florian 1
Der katholische Gedanktag von St. Florian ist der 4. Mai. Es handelt sich dabei um einen nicht gebotenen Gedenktag im Allgemeinen Römischen Kalender. Bei den Feuerwehren in Österreich, Bayern und dem Saarland wird der Florianitag gefeiert. Seit 1971 ist der hl. Florian erster Patron der Diözese Linz. Neben dem hl. Leopold ist Florian seit 2004 auch Schutzpatron von Oberösterreich. An diesem Tag ist in Oberösterreich schulfrei.
Und am Samstag den 4. Mai 2019 wurde aus diesem Anlass die kleine Kapelle an der Antruper Str. zur Florianskapelle eingeweiht.
Die Kapelle wurde von Grund aus durch folgende Arbeiten renoviert:
- Renovierungsarbeiten an der Fassade, Bodenbelag, Putz, Anstrich, neues Eingangstor, defekte Scheiben ersetzt
Die Arbeiten wurden teils von den Kameraden der Hullerner Wehr geleistet und teilweise von Hullerner Unternehmen (Elektro Schmülling - Elektro, Rachel - Putz, Buntrock - Malerarbeiten) 
- Floriansfigur wurde in Österreich geschnitzt, als Vorlage diente die Floriansabbildung auf der Fahne der Feuerwehr Hullern. Der Kontakt zum Schnitzer wurde über Kameraden der Feuerwehr Raggal (Österreich) hergestellt. Dort nahmen Kameraden aus Hullern 2015 an einen Atemschutz Wettbewerb teil. Hullerner und Raggal verbindet schon seit gut 20 Jahren eine innige Verbindung, über das damalige Ferienlager der Gemeine St. Andreas. 
- Die Kapelle wird auf den heiligen Florian gesegnet, dem Schutzpatron der Feuerwehr und soll somit den erforderlichen Beistand vom Oben sicherstellen um aus allen Einsätzen gesund wieder nach Hause zurückzukehren. Desweiteren wird dort eine Gedenktafel für alle verstorbenen Kameraden der Hullerner Wehr aufgehangen. Dies soll als Ort des gedenken für die Kameraden und ihrem geleisteten Dienst an der Allgemeinheit dienen.
 

" In der „Passio Floriani“ aus dem späten 8./frühen 9. Jahrhundert sind die Ereignisse seines Märtyrertodes beschrieben. Florian von Lorch war ein pensionierter Kanzleivorstand und lebte in Aelium Cetium (Sankt Pölten). In der Zeit der Christenverfolgung (303–304) unter Kaiser Diokletian kam Statthalter Aquilinus nach Lauriacum (das heutige Lorch in Enns), um die Christen auszuforschen. 40 Christen wurden ergriffen und nach vielen Martern eingesperrt. Florian erfuhr davon und eilte nach Lauriacum, um ihnen beizustehen. In Lauriacum wurde er aber von seinen ehemaligen Militärkameraden aufgegriffen und verhaftet, weil er sich als Christ bekannte, und vor den Statthalter Aquilinus geführt. Da er sich weigerte, dem christlichen Glauben abzuschwören, wurde er mit Knüppeln geschlagen und seine Schulterblätter wurden mit geschärften Eisen gebrochen. Schließlich wurde er zum Tode verurteilt. Er sollte bei lebendigem Leibe verbrannt werden. Am Marterpfahl sagte er, wenn sie ihn verbrennen würden, würde er auf den Flammen zum Himmel empor steigen. Die Soldaten scheuten sich nun, ihn zu verbrennen, und er wurde am 4. Mai 304 mit einem Stein um den Hals (später ist daraus ein Mühlstein geworden) von einer Brücke in die Enns gestürzt. Vor seiner Hinrichtung betete Florian eine Stunde, sodass die Soldaten Ehrfurcht erfasste und sie sich scheuten, das Todesurteil zu vollstrecken. Ein wütender junger Mann stieß ihn schließlich von der Brücke hinab in den Fluss. So starb Florian, und auch die 40 Bekenner starben im Kerker.
Die Überlieferung erzählt weiter, dass der Leichnam des Heiligen auf einem Uferfelsen angeschwemmt und von einem Adler mit ausgespannten Schwingen bewacht wurde. Eine tiefgläubige Frau (später Valeria genannt) fand ihn auf eine Offenbarung hin und barg ihn. Sie legte ihn auf einen Karren, der von Tieren gezogen wurde, und deckte ihn mit Sträuchern und Laubwerk zu, um ihn unbemerkt an seinen Bestattungsort zu bringen. Unterwegs ermatteten die Zugtiere und blieben stehen. Auf ein Gebet dieser Frau hin entsprang eine Quelle und die Tiere konnten trinken. Diese Quelle gibt es noch heute (Florianbrunnen bei der Kirche St. Johann in St. Florian). Gestärkt durch das frische Nass gingen sie weiter an den vorherbestimmten Bestattungsort. Dort begrub ihn die Frau eilig in der Erde. Über seinem Grab entstand später das Stift Sankt Florian.
Spätere Überlieferungen berichten von einem Strafwunder. Dem Mann, der Florian von der Brücke stürzte, brachen die Augen. Ursprünglich bezog sich diese Aussage auf den Heiligen (Ausdruck für das Sterben). Später sah man darin eine Bestrafung des Täters. So findet man in der Kunst häufig die Darstellung, wie dem Mann, der das Todesurteil vollstreckte, die Augen aus dem Kopf fallen.
Nur acht Jahre nach der Hinrichtung wurde unter Kaiser Konstantin die volle Glaubensfreiheit zugesichert. "
Quelle: Wikipedia

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