Home

sprachrohr ausgabeDie neue Ausgabe der Generationenzeitung "Sprachrohr" liegt ab sofort wieder an den bekannten Ausgabestellen zur Abholung bereit. Neben den erwarteten spannenden und amüsanten Geschichten aus dem Alltag, Gedichten und Bildern, die beliebte Schmunzelecke:

"Der Opa fragt seinen Enkel: „Zu Weihnachten bekommst Du ein Buch von mir geschenkt. Welches möchtest Du denn gerne?“ Der Enkel: „Am liebsten Dein Sparbuch!“

gibt es wieder einige recht interessante Informationen, z.B. zum Asylkreis Haltern am See, dem Projekt "Bewegt GESUND ÄLTER werden" oder auch die Frage: „Wie werden Medikamente richtig eingenommen“. Das Portrait von Pastor Werner Schröder rundet die Zeitung dann noch ab. Für Internet-Kenner gibt es auch wieder eine PDF-Version. Melden Sie sich dazu unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Auch hier kann die neue Ausgabe des Sprachrohr heruntergeladen werden.

hotspot"Die Bundesregierung will mit dem neuen Telemediengesetz erreichen, dass es mehr öffentliche WLAN-Hotspots gibt. Künftig sollen deren Betreiber nicht mehr als "Störer" automatisch für Rechtsverletzungen ihrer Nutzer haftbar gemacht werden können. Das Haftungsprivileg bewirke, dass diese Diensteanbieter für Rechtsverletzungen anderer nicht schadensersatzpflichtig seien und sich nicht strafbar machten, heißt es von der Regierung."

Das hört sich gut an, soll aber in der Umsetzung wiedermal mit Haken und Ösen versehen sein, denn ist der Willeda , z.B. bei einem Händler in der Stadt, einen W-Lan-Zugang (Hotspot) einzurichten, soll er, laut neuem Telemediengesetz sich von jedem Nutzer ersteinmal bestätigen lassen, das der Nutzer den Zugang nicht ungesetzlich nutzt. Das ist nur möglich indem bei dem Versuch das öffentliche W-Lan zu nutzen, der Nutzer sich zu erkennen geben muß mit der Beantwortung der obigen Frage. Er bekommt dann den Zugang zugewiesen. Damit ist der viel propagierte einfache öffentliche, für jedermann nutzbare, Internetzugang, anders, aber wieder eingeschränkt.

lippefaehre116. September 2015        Der Lippeverband hat die neue Lippefähre in den vergangenen Tagen in Flaesheim in den Fluss gehoben. Bis zur feierlichen Einweihung am Freitag, 25. September, um 15 Uhr werden nun noch die letzten Feinarbeiten an dem Boot sowie an den Ufern durchgeführt: Die Zuwegungen und Zäune erhalten gewissermaßen den letzten Schliff.

Mittlerweile hat sich eine Jury (bestehend aus Lippeverband, Stadt Haltern am See, Heimatverein Flaesheim und Halterner Zeitung) auf einen Namen für die Lippefähre geeinigt: Aus den vielen Vorschlägen aus der Bevölkerung hat es am Ende der Name „Maifisch“ geschafft.

Und diese seltene Fischart hat einen ganz besonderen Bezug zur Lippe in Haltern – denn um diesen Fisch wieder in dem Gewässer anzusiedeln, hat der Lippeverband im vergangenen Jahr eine Million Larven in die Lippe bei Haltern-Lippramsdorf entlassen. Die Besatzaktion fand im Juni 2014 in Kooperation zwischen dem Lippeverband und dem LIFE+-Projekt „Alosa alosa“ (lateinische Bezeichnung für Maifisch) der Europäischen Union statt. Im Rahmen des LIFE+-Programms der EU zur Wiederansiedlung des Maifisches im Rhein-System und zum Schutz der Restbestände der Art im südfranzösischen Girondegebiet wurden junge Maifische in der Lippe und weiteren Rhein-Zuflüssen ausgewildert.

Der Maifisch zählt zu den heringsartigen Fischen, dringt jedoch anders als seine Verwandten und ähnlich wie der Lachs weit in die Flüsse vor, um sich dort an kiesigen Flussabschnitten fortzupflanzen. Während der Laichwanderung zwischen April und Juni war der Fisch einst eine begehrte Beute der Rheinfischer und die Fische wurden vor allem im Mai – hierher rührt der deutsche Name – in vielen Gasthäusern angeboten. Aufgrund der massiven Überfischung, der zunehmenden Wasserverschmutzung, des Baus unpassierbarer Wehranlagen und durch die Vernichtung von Lebensräumen verschwand die Fischart Anfang des 20. Jahrhunderts aus den Flüssen in ganz Deutschland. Restbestände überlebten nur in einigen Flüssen in Südwesteuropa, darunter Garonne und Dordogne in Frankreich.

Nun soll der Maifisch wieder die Lippe bevölkern – symbolisch macht es auch die neue Lippefähre mit dem gleichen Namen.

faire bananeFeierlicher Moment am Dienstagabend im Paul-Gerhardt-Haus. Aus der Hand von Fair-Trade-Ehrenbotschafter Holz nimmt Bürgermeister Bodo Klimpel eine Urkunde entgegen: Die Stadt Haltern am See ist in Deutschland die 348. Stadt, die sich als Fair-Trade-Stadt bezeichnen darf. In seiner Rede bedankte sich Bodo Klimpel bei den engagierten Ehrenamtlichen, die in den letzten Jahren einige Zeit investiert haben, um diese Auszeichnung zu bekommen. Überwiegend kommen die Privatpersonen aus den Eine-Welt-Kreisen. Sie hatten bereits im letzten Jahr zunächst der Verwaltung ihr Anliegen vorgestellt, anschließend votierte der Stadtrat einstimmig dafür, dieses Engagement zu unterstützen. Was bedeutete, dass die ehrenamtlich Aktiven verschiedene Geschäfte, Gaststätten, Vereine und Verbände überzeugten, mindestens jeweils zwei Fair-Trade-Produkte anzubieten. So wurden letztlich die erforderlichen Kriterien erfüllt, damit Haltern am See sich nun als Fair-Trade-Stadt bezeichnen darf. Darauf ging auch Peter Hönge als Sprecher der Steuerungsgruppe ein. Er begründete das Engagement seiner Mitstreiterinnen und Mitstreiter auch damit, dafür einzutreten, ein Stück mehr Gerechtigkeit auf der Welt zu erzielen. Mit der Verwendung von fair gehandelten Produkten solle ein Beitrag für einen gerechteren Handel erzielt werden. Gleichzeitig werde deutlich, dass diese Auszeichnung einen Meilenstein darstelle, die Arbeit der Gruppe aber keinesfalls damit abgeschlossen sei. Denn es werde auch in Zukunft daran gearbeitet, noch mehr Menschen davon zu überzeugen, sich für diesen Anspruch zu engagieren. Dazu ermunterte auch Fair-Trade-Ehrenbotschafter Manfred Holz, der zudem darauf hinwies, dass die nun ausgesprochene Auszeichnung zunächst nur für zwei Jahre gültig ist. Danach müsse die Stadt erneut die Kriterien nachweisen, um auch künftig als Fair-Trade-Stadt agieren zu dürfen. Manfred Holz machte in seinem überaus engagierten Vortrag deutlich, dass der Faire Handel vom fairen Handeln lebe. „In Deutschland hatte er im letzten Jahr einen Umsatz von 827 Millionen Euro, dieses Jahr soll die Milliardengrenze überschritten werden.“ Und er hatte den entscheidenden Tipp, um dem gerecht zu werden: „Kaufen Sie biologisch, fair, regional und saisonal."

thomasvanlingeIn seinem Kinderzimmer ist Thomas van Linge manchmal mitten im Krieg. Vom Haus seiner Eltern in Amsterdam aus verfolgt er die Entwicklungen in Syrien beinah in Echtzeit: Sieht sich die letzten Gefechte auf Youtube an, tauscht sich über Twitter mit Aktivisten aus. Dann lädt der 19-Jährige eine Syrien-Karte herunter und fängt an sie einzufärben: Rot für Assad, gelb für die Kurden, schwarz und grau für den Islamischen Staat – je nachdem wie stark er ist. Das Ergebnis veröffentlicht van Linge alle zwei Wochen auf Twitter. Mit großem Erfolg: Selbst internationale Medien wie die New York Times, CNN und die BBC nutzen seine Karten. sueddeutsche.de

Kurznachrichten

article thumbnailBild von Tumisu auf Pixabay In einer Flüchtlingsunterkunft an der Wasserwerkstraße gibt es einen Corona-Infizierten. Wie Bürgermeister Bodo Klimpel und Ordnungsamtsleiter Helmut Lampe am Freitag...
article thumbnailBild von pics_kartub auf Pixabay Die Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen finden am 13. September 2020 statt, bei Bedarf erfolgen am 27. September Stichwahlen. Dafür werden in Haltern am See etwa...
article thumbnailDer von uns verfasste Leserbrief, wurde von der Halterner Zeitung leider zurückgehalten und redaktionell verändert. So wie der Text umgestellt wurde, spiegelt dies nicht unsere Meinung dar. In der...
More inKurznachrichten  

Termine u.V.